Tipps & Tricks

Damit beim Basteln kein Frust aufkommt, müssen Sie einige wichtige Techniken beachten. Anfangs mag das etwas ungewohnt erscheinen, aber schon nach kurzer Zeit gewöhnen Sie sich daran und Ihrem Erfolg steht nichts mehr im Wege. Im Folgenden erfahren Sie worauf Sie achten sollten:

Zubehör

Wir empfehlen mit diesen Werkzeuge zu arbeiten (im Schreibwarenbedarf oder Bastelgeschäft erhältlich):

benötigte Werkzeuge:
  • Bastelmesser (Cutter)
  • Lineal, 30 cm
  • Klebstoff, Empfehlung Klebestift oder "Fixogumm"

Man kann auch eine handelsübliche Schere statt Cutter und Lineal benutzen, allerdings werden damit die Schnittkanten meist nicht akkurat genug. Beim Zusammenbauen kommt es dadurch häufig zu Schwierigkeiten.

Lineal schneiden


Die bedruckten Einzelteile des Bastelbogens zeigen bis zu drei unterschiedliche Linientypen. Diese bearbeiten Sie wie folgt:



Linientyp:
  • ____ die durchgezogene Linie - wird komplett durchtrennt
  • ---- die gestrichelte Linie - wird lediglich angeritzt
  • ...... die gepunktete Linie - gibt die Position anderer Klebelaschen an

Anreißen

Bei diesen Linien sollten Sie das Lineal entlang der Linie anlegen. Hierbei ist darauf zu achten, dass Sie das Lineal auf den bedruckten Teil legen. (Falls Sie abrutschen, schneiden Sie dann nicht in den bedruckten Teil hinein.) Nun einfach mit dem Cutter entlang des Lineals die durchgezogene Linie durchtrennen.

An vielen Stellen müssen Klebelaschen oder Biegekanten nach hinten oder vorne gefaltet werden. Damit das einwandfrei gelingt, sollte man an diesen Stellen anritzen bzw. anreißen. D.h. man durchtrennt die Linie nicht, sondern ritzt entlang der Linie lediglich an. So lässt sie sich anschließend besser umbiegen. Dafür kann man auch ein etwas stumpferes Messer, wie z.B. ein älteres Küchenmesser benutzen. Um das nötige Gefühl zu erhalten, empfiehlt es sich diese Technik an Abfallstücken vorher auszuprobieren.

Falten

Beim Anreißen der gestrichelten Linien, lassen sich die Klebelaschen jedoch nur nach hinten biegen. Also vom bedruckten Teil weg. Oftmals müssen die Laschen aber in die andere Richtung geknickt werden (z.B. bei allen Seitenteilen). Hier gibt es einen Trick: Sie ritzen die gestrichelte Linie wie gewohnt an, achten allerdings darauf, dies nur ganz leicht zu tun. Danach knicken Sie die Lasche sanft nach hinten um. Nun können Sie auf der Rückseite den entstandenen Knick sehen. Diesen reißen Sie wiederum leicht an und schon können Sie die Lasche auch problemlos in die andere Richtung biegen.

Wenn Sie diese einfachen "Regeln" beachten, sollte Ihrem Bastelvergnügen nichts mehr im Wege stehen. Weitere Tipps finden Sie auch auf schlossbogen.de im Internet. Jetzt kann es endlich los gehen. Wir wünschen viel Spaß beim Zusammenbau eines der schönsten und bedeutendsten Bauwerke Deutschlands.